Neues Vereinslokal

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Eine Ära geht nach 45 Jahren zu Ende 

Eine gefühlte Ewigkeit war die frühere „Bahnhofsgaststätte“, das heutige Restaurant „Zum Bahnhof“ unsere Heimat. Zuerst bei Gerhard Melchers  „Zum Boß“, dann ab 1981  in der Bahnhofsgaststätte bei Hans Ebus und zuletzt ab 05.01.2006 bei Maria & Dimi im Restaurant „Zum Bahnhof“. Zum 01. Januar 1982 wurde Hans Vereinsmitglied und erhielt auf der Jahreshauptversammlung 1992 die Ehrennadel des Vereins. 1983 kaufte Hans Ebus das Gebäude von der Deutschen Bundesbahn und renovierte es gründlich im Jahr 1985. 20 Jahre später, am 30. September 2005 war dann Schluss für ihn. Er ging in den wohlverdienten Ruhestand. Wiedereröffnung mit Maria & Dimi feierte man am 05. Januar 2006. Auch Maria und Dimi wurden Vereinsmitglieder (01. März 2007) und wurden im Jahr 2018 mit der Vereins-Ehrennadel geehrt. Viele Jahre, von 1974 (Gründung der TT-Abteilung) bis 2018  war die Lokalität unser „Zuhause“.

Hier traf man sich nach den Meisterschaftsspielen, nach Vereins- oder Kreismeisterschaften oder bei Veranstaltungen:

Radtouren, Schweineblut oder Weihnachtsfeiern, zu einer Stärkung und einem leckeren Bierchen. Dabei wurde über die Spiele gesprochen oder fantasiert, was man in Zukunft alles machen wollte. Auch für das leibliche Wohl war immer gesorgt, zuerst beim Boss, später das legendäre „Blau-Weiß Menü“ von Hans oder jetzt die leckeren Speisen – Pizza, Pasta, Gyros oder Bahnhofsteller - von Maria. Diese schöne Zeit ist jetzt zu Ende gegangen.

Im Herbst letzten Jahres eröffnete uns Dimi, dass die Küche in Zukunft früher geschlossen werde. So bestand für uns nicht mehr die Möglichkeit, uns nach den Meisterschaftsspielen, insbesondere bei Auswärtsspielen,  zu  stärken. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl und die schönen Momente bei leckerem Essen und gekühlten Bierchen nach den wöchentliche Spielen nicht zu gefährden, sahen wir ins gezwungen, uns nach einer Alternative umzuschauen. Nach einigen Überlegungen und Tests haben wir uns zu einem „Umzug“ entschieden. In Zukunft wird die „Albert-Mooren-Halle“ mit Babette und Christian Karpenkiel unsere neue Heimat als Vereinslokal sein.

Mit der Institution / dem Begriff Vereinslokal haben viele Vereine Probleme. Zum einen wegen den Öffnungszeiten und der Möglichkeit, sich auch spät abends noch zu stärken, aber auch, weil sich immer weniger Sportler nach den Meisterschaftsspielen noch in einem Lokal zusammensetzen wollen. Wir gehen schweren Herzens, aber niemals geht man so ganz. Zumal das Lokal „Zum Bahnhof“ das letzte verbliebene Lokal / Restaurant in Mülhausen ist. Man wird sich auch weiterhin sehen, auch wenn die offiziellen Veranstaltungen jetzt in Oedt stattfinden.

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