Club der 1.000 er

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Methusalems bei Blau-Weiß

Mehr als 50 Jahre Spielzeit auf dem Buckel 

Fünf Spieler bei Blau-Weiß haben schon an mehr als 1.000 Wochenenden Meisterschaftsspiele absolviert. Da der Verein aber noch relativ jung ist, haben alle bei einem anderen Verein angefangen und sind im Verlauf ihrer Karriere zu Blau-Weiß gestoßen. Willi Heesen begann bereits 1951 mit dem aktiven Sport, legte aber mehrere Pausen ein. Die meisten Spiele hat Kurt Gilgen in über 60 Jahren aktiver Spielzeit bestritten.

 

Kurt Gilgen – über 1.200 Spiel: 60 Jahre lang aktiv im Tischtennissport

Sein offizieller Start ist der 25.11.1958, aber bereits einige Zeit vorher nahm er an inoffiziellen Meisterschaften teil, z. B. den Viersener Stadtmeisterschaften, bei denen er als vereinsloser Spieler direkt

im Einzel und Doppel den 1. Platz belegte. Da wurden natürlich einige Vereine auf ihn aufmerksam. So wurde er auch vom TuS Viersen umworben, dem er sich 1958 anschloss. Schnell gehörte er zu den Leistungsträgern im Jugendbereich. Während der Bundeswehrzeit, spielte er beim TSV Eintracht Eggebeck (hier wurde er Kreismeister im Doppel im Kreis Flensburg/Land). Dann ging es zurück zum TuS Viersen. Nach 20 Jahren Vereinszugehörigkeit folgte er dem Ruf seines Freundes Wolfgang Brands und wechselte zum 01.09.1978 zu uns. Hier spielte er in der 1. Mannschaft in der Kreisklasse und stieg direkt im ersten Jahr in die Kreisliga auf. Die Mannschaft absolvierte einen Durchmarsch und schaffte den direkten Aufstieg in die Bezirksklasse. Im Jahr 1981 machte er in der 1. Mannschaft freiwillig Platz für den nachstrebenden Nachwuchs und ab der Saison 1983/84 spielte er wieder einige Jahre für den TuS Viersen, bevor er zurück an die Niers wechselte. Jetzt spielt er seit über 60 Jahren aktiv Tischtennis in einer Mannschaft und hat von allen Blau-Weiß Spielern die meisten Einsätze bei Meisterschaftsspielen. Oft wurde er gefragt, ob er auch im Vorstand mitarbeiten wollte, aber stattdessen stellte er sich ab 1997 mehr als 10 Jahre als Schiedsrichter und Verbandsschiedsrichter für den Verein zur Verfügung. In seiner langen Laufbahn erhielt er auch viele Ehrungen.

Es fing mit der 1980 mit der Verbandsverdienstnadel an. 1991 verlieh ihm der WTTV die silberne Ehrennadel. Im Jahr 2009 erhielt er für seine 50-jährige aktive Spielerlaufbahn die goldene Spielernadel einschließlich Ehrenurkunde und die Kreisehrennadel für über 10-jährige Schiedsrichtertätigkeit.

 

Willi Heesen – über 1.100 Spiele: Er begann bereits 1951 mit dem TT-Sport

Sein erster Spielerpass ist auf den 06.08.1951 ausgestellt und zwar für unseren Namensvetter TTC Blau-Weiß Krefeld. Da aber bei BW Krefeld zu dieser Zeit keine Jugendabteilung existierte, wechselte er kurze Zeit später (01.09.1952) schon zum TTC 1950 Hüls und ab 28.05.1954 war er für DJK Alverna Inrath spielberechtigt. Als sich der Verein auflöste legte er eine (berufliche) Pause ein. Aber schon ab 12.10.1966 spielte er auf Bitte eines Arbeitskollegen einige Jahre  für DJK VfL Tönisberg. Nach seinem Umzug ins Eigenheim in Grefrath beendete er ein zweites Mal seine Laufbahn. Bei einem Spaziergang mit seiner Familie hörte er in der Grefrather Eisporthalle (es wurden gerade die Tischtennis-Gemeindemeisterschaften ausgetragen) den altvertrauten Klang: Ping - Pong, Ping – Pong und nahm sich vor, einmal zum Training zu gehen. Aber inzwischen hatte der Vorstand davon gehört, dass Willi in Grefrath wohnt und früher ein guter Spieler war. So besuchten ihn der Vorsitzende Hermann Sanders und der Sportwart Heinz Aandekerk, um ihn für Blau-Weiß zu gewinnen. Am 28.10.1975 schloss er sich dem jungen Verein an und spielte direkt in der 1. Mannschaft. Von 1981bis 1986 war er sechs Jahre Jugendwart des Vereins. Durch seine akribische Art und dem Einsatz guter Trainer konnte die Jugendabteilung unter seiner Leitung überdurchschnittliche Erfolge verbuchen. Von Aug. 1999 bis Ende 2000 übernahm er noch einmal kommissarisch die Leitung der Jugendabteilung. Mit 80 Jahren beendete er seine lange aktive Zeit, in der er auch viele Ehrungen erhielt:

Die Ehrungen begannen 1977 mit der Verbandsverdienstnadel. 1980 erhielt er den Kreisehrenbrief und bereits 1985 wurde ihm die silberne Ehrennadel des WTTV übergeben. Im Jahr 2006 folgte dann die goldene Spielernadel inclusive Ehrenurkunde. Den Abschluss bildete die Kreisehrennadel 2009.

 

Karl-Heinz Kaluza †  –  1.150 Spiele: Begann 1957 in Niederbruch

Relativ spät, mit fast 17 Jahren schloss sich Karl-Heinz am 6.8.57 der Tischtennisgesellschaft Niederbruch an. Da dort aber keine Jugendmannschaft existierte, wechselte er bereits ein halbes Jahr später zum 11.03.1958 zum TTC Lindental. Als sich dann ein neuer Verein formierte, war er bei der Gründung des TTF Falken Krefeld dabei, denn als Jugendlicher hatte er einige Zeltlager der „Falkenbewegung“ mitgemacht. So war er ab 04.08.1959 für die Falken spielberechtigt. Hier war er auch für einige Jahre als Kassierer tätig und musste die Beiträge bei den Spielern in bar kassieren. Nach seinem Umzug nach Grefrath schloss er sich zum 19.10.1976 Blau-Weiß Mülhausen an. Hier war er immer Stammspieler und gerne bei Mannschaftsfeiern oder Saisonabschlusstouren dabei. In seiner langen aktiven Zeit wurden ihm auch viele Ehrungen zuteil.

Die Verbandsverdienstnadel wurde ihm beim 10-jährigen Vereinsjubiläum 1980 überreicht. 1988 verlieh ihm der WTTV die silberne Ehrennadel und 2008 die goldene Spielernadel jeweils mit entsprechender Ehrenurkunde. Im Jahr 2009 erhielt er die Kreisehrennadel.

 

Günter Straten – 1.100 Spiele: Der Deutsche Meister begann 1963 in Kempen

Seit dem 19.08.1963 ist Günter spielberechtigt. Als junger Postler war er bei der Gründung der Tischtennis-Abteilung des Postsportverein 61 Kempen maßgeblich beteiligt. Hier war er auch Abteilungsleiter und Sportwart in Personalunion. Da der PSV Kempen keine Jugendabteilung hatte, kam es wie es kommen musste. Irgendwann fehlten die Spieler und der Verein löste sich auf. Da kam Blau-Weiß Mülhausen ins Spiel. Er nahm am Tischtennisturnier des Mülhausener Fußballvereins teil und gewann auf dem Saal Renkes den Siegerpokal. Aufgrund des großen Zuspruchs am Tischtennisturnier gründeten die Fußballer 1974 eine Tischtennisabteilung. Dieser schloss sich Günter am 20.03.1975 an und verstärkte die 1. Herrenmannschaft. Auf der Jahreshauptversammlung 1982 wurde er zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt bekleidete er aber nur eine kurze Zeit.

Im Jahr 1990 erhielt er die Verbandsverdienstnadel und 2009 die Kreisehrennadel. Etwas verspätet wurde ihm 2010 die silberne Spielernadel des WTTV verliehen, der im Jahre 2013 die goldene Spielernadel für seine über 50-jährige aktive Spielerlaufbahn folgte. Im goldenen Alter von fast 80 Jahren erreichte er noch einen sportlichen Höhepunkt. Günter wurde im Jahr 2018 Deutscher Meister im Para Tischtennis (ü80).

 

Michael Ganser – 1.050 Spiele: Mehr als 50 Jahre aktiv, davon über 35 Jahre im Vorstand.

Mit 13 Jahren begann Michael bei DJK Teutonia 1920 St. Tönis mit dem Tischtennis. Im April hatte er ein Aufstiegsspiel der Teutonia gegen Blau-Weiß Krefeld um den Aufstieg in die Verbandsliga gesehen. Das motivierte ihn, nicht nur zu Hause am Wohnzimmertisch zu spielen. Schnell war auch klar, dass er in der Schülermannschaft spielen sollte. Aber nach dem dritten Spieltag stellte der Staffelleiter fest, dass er für die Schülermannschaft schon zu alt war (Stichtag war damals noch der 01.07.). So musste die Mannschaft zurückgezogen werden und er rückte in die Jugendmannschaft auf. In den 70-er Jahren war er einige Jahre Jugendwart des Vereins, bevor er 1979 nach Blau-Weiß Mülhausen wechselte. Hier wurde er in der 1. Herrenmannschaft in der Kreisliga eingesetzt und stieg mit der Mannschaft in die Bezirksklasse auf. Ab 1983 rückte er als Geschäftsführer in den Vorstand und bekleidete anschließend weitere Posten.

Die erste Ehrung erhielt er 1989, als ihm die Verbandsverdienstnadel verliehen wurde. Der TT-Kreis Krefeld überreichte ihm 1995 den Kreisehrenbrief für seine Verdienste in der Jugendarbeit. 2008 wurde ihm die silberne Spielernadel des WTTV verliehen. Die Bezirksehrenurkunde folgte 2009. Für über 35-jährige Vorstandsarbeit erhielt er 2016 die goldene Ehrennadel des WTTV.

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