Die Geschichte des TT-Ball

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Der TT – Ball

Den heute gebräuchlichen Tischtennisball aus Zelluloid brachte der englische Ingenieur James Gibb 1890/91 von einer Amerikareise mit. Vorher hatte man zum Spielen Gummibälle oder geschnitzte Korken mit etwa fünf cm Durchmesser benutzt. Die Zelluloidbälle wurden bald fabrikmäßig hergestellt. In Essex (England) produzierte man 1902 pro Woche etwa 2 Millionen Bälle.

Um 1969 experimentierte man erstmals mit gelben Bällen,

wobei sich zunächst das Sprungverhalten des Balles durch die Beimischung des damals verwendeten gelben Farbstoffs verschlechterte – die Bälle wurden weicher. Diese Probleme wurden später durch Verwendung anderer Farbstoffe behoben.

1990 schätzte man, dass in Deutschland jedes Jahr mehr als 10 Millionen Bälle verbraucht wurden.

Bei der WM 2000 beschloss der ITTF-Kongress, den Durchmesser des Balles von 38 auf 40 Millimeter zu vergrößern. Die  nächste WM war die erste, bei der der große Ball verwendet wurde. Die veränderte Flugbahn verlangte den Spielern einen großen Anpassungsaufwand ab. Insbesondere die Abwehrspieler hatten Probleme. Bei dieser WM schieden viele Abwehrspieler frühzeitig aus, bei den Damen erreichte keine Abwehrspielerin das Achtelfinale.

Im Juni 2011 wurde von Seiten des DTTB und der ITTF bekannt gegeben, dass nach den Olympischen Spielen 2012 ein neuer Ball eingeführt werden soll. Ziel ist der Umstieg von Zelluloid- auf Plastikbälle; als Begründung hieß es, dass es in Zukunft schwer werden würde, Bälle aus Zelluloid zu produzieren, da deren Produktion in einigen Ländern verboten werde. Von Funktionären hörte man zugleich, dass es nur geringe Unterschiede zum alten Ball geben werde, da Größe und Gewicht beibehalten werden. Dies hätten auch chinesische Spitzenspieler nach Tests mit dem neuen Ball festgestellt.

Geschichte aus dem Internet (Wikipedia)

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